RÜCKBLICK AUF DIE 1. MAI KUNDGEBUNG IN ERFURT. Erst unsere Jobs, dann eure Profite!

1. Mai in Erfurt: Klare Botschaft für gute Arbeit und sichere Jobs. Unter dem Motto "Erst unsere Jobs, dann eure Profite" haben Gewerkschaften ein deutliches Zeichen gesetzt: für sichere Arbeitsplätze, faire Bedingungen und soziale Sicherheit.

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4. Mai 2026 4. Mai 2026


1. Mai in Erfurt: Klare Botschaft für gute Arbeit und sichere Jobs.

Selten wurde der Tag der Arbeit so gebraucht wie in diesem Jahr.

Fast täglich greifen Arbeitgeber hart erkämpfte Rechte an: den Achtstundentag, die Lohnfortzahlung bei Krankheit. Und in der Bundesregierung gibt es viele Pläne für Kürzungen beim Sozialen und zu wenige Ideen für Wachstum und den Erhalt industrieller Arbeitsplätze.

Am 1. Mai haben Beschäftigte ihren Ärger darüber auf die Straße getragen. 

Unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite" haben die Gewerkschaften ein deutliches Zeichen gesetzt: für sichere Arbeitsplätze, faire Bedingungen und soziale Sicherheit.

Die wirtschaftliche Lage ist angespannt. Industriearbeitsplätze gehen verloren, Standorte werden verlagert, viele Beschäftigte blicken mit Sorge in die Zukunft.

Gleichzeitig geraten sie immer wieder unter Druck - mit Forderungen nach längeren Arbeitszeiten oder Einschnitten bei Löhnen und sozialen Leistungen.

Jörg Köhlinger, Bezirksleiter der IG Metall Mitte, macht klar:

"Die Beschäftigten tragen nicht die Verantwortung für diese Krise. Im Gegenteil, sie halten die Betriebe am Laufen und sichern den Wohlstand dieses Landes. Wer so tut, als wären längere Arbeitszeiten, Sozialabbau oder Entgeltkürzungen die Lösung, verspielt Vertrauen und verschärft die Krise."

Von den Unternehmen fordert er mehr Verantwortung:

• Investitionen sichern, Standorte stärken und Beschäftigung erhalten - statt kurzfristiger Rendite den Vorrang zu geben.

Denn klar ist:

Gute Arbeit und sichere Jobs sind die Grundlage für eine starke Wirtschaft und eine stabile Gesellschaft.